Mit schönem Wetter werden wieder die Rennmaschinen hervorgeholt und oft treffen sich Gleichgesinnte zu einer Spritztour.

Dazu gehört aber viel mehr, die Sicherheit steht an erster Stelle.

Deshalb muss ein Motorrad immer überprüft werden, besonders nach eine Winterpause. Auf der anderen Seite gehört eine gute Motorradbekleidung dazu. So sind Mensch und Maschine auf der sicheren Seite. Die Fahrt kann anschließend beginnen.

Welche Motorradbekleidung braucht man?

Schon beim Kauf eines Zweirades sollten Sie daran denken, dass auch eine passende Motorradbekleidung dazugehört und das diese nicht ganz billig sein wird.

Das Geld muss aber da sein, sonst brauchen Sie überhaupt nicht erst zu starten.

Wenn ich mal kurz aus dem Nähkästchen plaudern dürfte, ein guter Freund konnte es nicht erwarten und machte seine erste Fahrt ohne Motorradstiefel. Das Ergebnis war, er kam mit einem gebrochenen Zeh zurück. Normale Schuhe schützen seinen Fuß nicht vor einem kurzen Aufprall.

Aber gut, Sie können es nur besser machen. Sparen Sie bitte nicht am verkehrten Ende und investieren Sie in Sicherheit. Legen Sie nicht nur Wert auf die Coolheit, sondern setzen Sie auf Sicherheit. Sie können natürlich auch beides haben, den lässigen Stil und die Sicherheit.

Welche Motorradbekleidung ist Pflicht?

Die Auswahl an guter Motorradbekleidung ist riesig und Sie stehen vor der Qual der Wahl.

Farblich sind sie auch alle verschieden, aber dazu kommen wir später.

Auf jeden Fall gehört eine gewisse Grundausstattung dazu. Das sind Jacken, Hosen. Stiefel, Handschuhe und ein Helm.

Sicherlich sind Sie in der Lage Ihre Situation selber einzuschätzen, fahren Sie sicher, fahren Sie jeden Tag, sind Sie Fahranfänger.

Das sind alles Überlegungen, die wichtig sind, damit Sie bei einem Unfall gut beschützt sind. Sicherlich, ein jeder denkt, dass kann mir nicht passieren, aber da gehen Sie mal lieber nicht von aus. Letztendlich steht fest, einen Helm müssen Sie immer tragen, auch wenn Sie als Luftikus unterwegs sind. Aber tun Sie dies bitte nicht. Sie sind trotzdem cool oder grade deshalb.

So kommen Sie nicht drumherum sich eine sportliche Motorradbekleidung zuzulegen, sie sollte relativ eng anliegen und abriebfest sein.

Leder oder Textil? Welche Motorradbekleidung passt mir?

Welche Arten von Motorradbekleidung gibt es?

Die Frage steht im Raum, Leder oder Textil. Das entscheiden Sie selber, es kommt darauf an, welcher Motorradtyp Sie sind.

Sicher und cool sieht eine schicke Lederbekleidung aus.

Wenn sie dann noch eng anliegt und Sie sich damit zeigen, dann schlagen viele Frauenherzen höher. Sie sind der Held, aber ein Held der auf seine Sicherheit Wert legt.

Eine textile Motorradbekleidung schränkt Sie aber in den Bewegungen nicht so ein. Vielleicht sind Sie auch “nur” ein “Schönwetterfahrer”, der mal ab und zu durch eine schöne Landschaft fährt, dann sollte eine textile Bekleidung ausreichend sein. Auch ein Regen hält sie mal aus.

Sollte es doch mal zu einem Sturz kommen, sorgen abriebfeste Kunstfasern und CE-Protektoren für einen hoffentlich glimpflichen Sturz. Die Entscheidung liegt bei Ihnen selber.

Welche Vor- und Nachteile hat Leder bei Motorradbekleidung?

Jede Kleidung davon hat so sein Vor- und Nachteile.

Beginnen wir mal mit einer Lederkleidung. Sicher ist sie auf jeden Fall, aber sie hat ein größeres Gewicht als eine Motorradausrüstung aus Textil. Zudem zeichnet sich eine Lederbekleidung durch eine hohe Abriebfestigkeit aus, durch eine hohe Schutzfunktion, die Protektoren halten einfach besser und die Aerodynamik ist unschlagbar.

Es stehen Ihnen Einteiler oder Zweiteiler zur Auswahl.

Die Nachteile halten sich in geringen Punkten. Sie haben ein relativ hohes Gewicht, sind kaum atmungsaktiv und erfordern einen gewissen Pflegeaufwand. Rinds- und Känguruleder sind eine ausgezeichnete Lederart. Auch die Protektoren sitzen immer fest und an den richtigen Stellen, allein dadurch, dass eine Lederbekleidung eng am Körper anliegt.

Welche Vor- und Nachteile hat Textil bei Motorradbekleidung?

Der Vorteil einer textilen Motorradbekleidung, sie ist alltagstauglicher. Wenn Sie vom Motorrad steigen und sich die Beine vertreten wollen, ist es einfacher, weil sie nicht so eng anliegt.

Sie ist leichter als Leder, atmungsaktiv und Regenfest.

Nachteile sind natürlich auch vorhanden, nämlich die Abriebfestigkeit ist nicht so hoch wie bei einer Lederbekleidung und der Fahrtwind kann schon mal durchdringen. Protektoren sitzen leider auch lockerer und so ist der Schutz bei einem Sturz nicht so gut wie bei Leder.

Worauf muss beim kauf von Motorradbekleidung Leder und Textil geachtet werden

Wie bereits erwähnt, Ihr Schutz steht immer an erster Stelle, dann erst kommt die Schönheit.

Wichtig ist auch die Abriebfestigkeit des Materials bei einem Sturz, der hoffentlich nicht kommt. Die Entscheidung können nur Sie selber treffen.

Sind Sie ein sogenannter Sonntagsfahrer, reicht auch eine Textilbekleidung, Sie fahren dann sicherlich mit mehr Umsicht als wenn es Ihnen auf Professionalität ankommen sollte.

Achten Sie bitte auch darauf, dass die Ärmel einer Jacke die optimale Länge haben, sie darf nicht zu kurz oder zu lang sein, ganz einfach, weil sie einen perfekten Abschluss mit den Handschuhen bilden muss.

Was kostet eine Motorradbekleidung Leder vs. Textil?

Oh, hier ist alles möglich und nach oben ist alles offen.

Eine Komplettbekleidung kann schon mal zwischen 800 und 1400 EUR kosten. Dazu gehören auf jeden Fall Helm, Handschuhe, Jacke, Hose und Stiefel.

Sagen wir mal so um die 1000EUR sollen Sie einkalkulieren und das ist gut so.

Eine doch hochwertigere Ausrüstung sichert Ihr Leben ab und Sie haben nur das Eine.

Sicherheit, Sicherheit muss einfach immer an erster Stelle bei der Auswahl einer Motorradbekleidung stehen. Da ja auch die Herren der Schöpfung eitel sind, ist dann die Entscheidung nicht wirklich einfach.

Entscheiden Sie sich für sich und wählen sicher zwischen einer Leder- oder Textilbekleidung, Sie sind der wichtigste Mensch in Ihrem Leben, beachten Sie das bitte.