Beim Motorradfahren sind Protektoren unabkömmlich.

Da man beim Motorradfahren hohe Geschwindigkeiten erreicht, ist die passende Bekleidung wichtig, um im Falle eines Sturzes oder Unfalls bestmöglich geschützt zu sein.

Daher sollte man sich vor dem Kauf informieren. Passende und nützliche Informationen findet man im folgenden Ratgeber.

Motorrad Protektoren Test: Empfehlung der Redaktion

Ratgeber: Fragen, mit denen Sie sich beschäftigen sollten, bevor Sie Motorrad Protektoren kaufen

Was sind Motorrad Protektoren?

Protektoren gehören zur Basisausrüstung für jeden Motorradfahrer.

Sie schützen den Fahrer bestmöglich bei einer Kollision und beim dadurch verursachten Aufprall auf den Boden. Auch bei ungeplantem Rutschen über den Asphalt bieten Motorradprotektoren Schutz.

Leider passiert es immer wieder, dass man als Motorradfahrer von Autofahrern übersehen wird. Als Motorradfahrer ist man da ungünstigerweise der Schwächere.

Daher ist bei einem Unfall ein Protektor der einzige Schutz, den man hat.

Sind Protektoren beim Motorrad fahren Pflicht?

Beim Motorradfahren ist Protektoren keine Pflicht.

Grundsätzlich sagt das Verkehrsrecht, dass man beim Motorradfahren einen Helm tragen muss, jedoch das Tragen einer Schutzkleidung und Protektoren ist keine Pflicht.

Was kosten Protektoren?

Die Preisspanne bei Rückenprotektoren ist groß.

Generell kann man sagen, dass sie zwischen 40 und 200 Euro liegt. Wichtig ist das Prüfzeichen und die richtige Passform.

Teurere Exemplare verfügen meist über eine bessere Verarbeitung. Größtenteils wird bei derartigen Produkten auch ein hochwertiges Material verwendet.

Auf was muss beim Kauf von Motorrad Protektoren geachtet werden

Welche Arten von Protektoren gibt es für Motorradfahrer?

Für Motorradfahrer gibt es unterschiedliche Arten an Protektoren. Am häufigsten werden Sie folgende Protektoren im Handel finden:

  • Rückenprotektoren
  • Protektorenweste
  • Protektorenjacke 
  • Protektorenhemd
  • Knieprotektoren

Rückenprotektoren sollen vor allem eine Querschnittlähmung verhindern.
Bei Protektoren wird die Aufprallenergie verteilt. Speziell bei Rückenprotektoren ist dies der Fall. So ist gewährleistet, dass ein Aufprall punktuell weniger Schaden anrichten kann.

Eine möglichst unnachgiebige und harte Oberfläche bei einem Protektor ist wichtig um den besten Schutz zu geben.

Eine Protektorenweste ist ein stylisches Teil, dass man sowohl als oberste Schicht, als auch unter einer Jacke tragen kann. Oft haben derartige Westen einen integrierten Airbag. Dieser kann vom Fahrer aktiviert werden und es ist keine Verbindung zum Motorrad erforderlich.

Ein maximales Schutzlevel kann durch eine sehr schnelle AKtivierungs- und Aufblasgeschwindigkeit erreicht werden.

Eine Protektorenjacke ist sozusagen ein All In One Produkt. Sie schützt genauso wie auch die Weste die Wirbelsäule und die Niere im Falle eines Sturzes.

Außerdem reduzieren sie das Risiko für Schlüsselbeinverletzungen und bieten Schutz für Rippen und Schulter. Ein weiterer Vorteil ist, dass auch die Gefahr sich eine Stauchung oder Prellung im Hüftbereich zuzuziehen drastisch reduziert wird.

Ein Protektorenhemd ist meist dünner als eine Jacke.

Häufig verfügen derartige Produkte über viele Taschen und teilweise abnehmbare Schutzpanzerteile. So kann man das Hemd an seine Bedürfnisse und Vorlieben anpassen und ist immer flexibel.

Derartige Panzerteile findet man an der Schulter, am Rücken, am Bauch, sowie an Schulter, Brustkorb und Armen.

Oft findet man beim Protektorenhemd auch Achselöffnungen für eine Belüftung für heiße Tage. Auch Halskrausen sind bei hochwertigen Produkten häufig integriert.

Knieprotektoren schützen, wie der Namen schon sagt, die Knie im Falle eines Sturzes. Bei einem Knieprotektor muss man darauf achten, dass er richtig sitzt.

Das Panzerteil soll direkt über der Kniescheibe sein. Also nicht unterhalb und auch nicht oberhalb. Nur wenn man den Protektor richtig trägt, schützt er auch wie gewünscht.

Auf was muss beim Kauf von Protektoren geachtet werden

Wenn man eine Schutzkleidung kaufen möchte, sollte man, wenn möglich etwas genauer hinschauen. Es gibt leider trotz gesetzlicher Vorgaben enorme Unterschiede.

Normalerweise muss z.B. ein Gelenkprotektor die DIN EN 1621-1 erfüllen und ein Rückenprotektor die EN 1621-2. Daher ist es immer sinnvoll und empfehlenswert, auf die CE – Kennung zu achten. Diese besagt, dass das Produkt den Vorschriften der EU entspricht.

Wichtig ist es auch, dass man sich beim Kauf für die richtige Größe entscheidet. Die Schutzpanzerzteile müssen passend anliegen und dürfen nicht verrutschen. Nur so ist maximaler Schutz gegeben. Daher ist es wichtig, das Produkt vorab zu probieren, ob es auch wirkliche gut sitzt.

Ansonsten ist, falls man online bestellt, darauf zu achten, dass das Produkt einfach wieder umgetauscht werden kann.

Außerdem ist es wichtig, auf das Material zu achten.

Protektoren aus viskoelastischem Weichschaum sind erfahrungsgemäß sehr praktisch und daher sehr beliebt. Sie funktionieren wie eine Knautschzone am Körper. Die Oberfläche besteht meist aus Hartschalen. Diese haben zwar schlechte Dämpfungseigenschaften, können punktuell einwirkende Kräfte aber auf einer großen Fläche verteilen.

Viele Motorradfahrer kombinieren ihre „normale Kleidung“ mit spezieller Motorradbekleidung. Kauft man sich beispielsweise eine Motorradjacke mit integrierten Schutzpanzern und Knieschützern, ist man gut gerüstet für die nächsten Ausfahrten.

Das sollten Sie wissen

Heutzutage sind Motorradprotektoren ein absolutes Muss. Beim Kauf ist es sinnvoll, sich vorab zu informieren, um das für einen am besten passende Produkt zu finden.

Wichtig ist es, dass man sich für ein Produkt entscheidet, das über eine CE Kennung verfügt. So kann man sicher sein, dass es sich um ein genormtes und im Falle eines Unfalls schützendes Produkt handelt

Letzte Aktualisierung am 30.11.2022 um 22:44 Uhr / *Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API