Ohne die Motorradbatterie Ihres Motorrads geht gar nichts mehr.

Es ist das unscheinbare kleine Bauteil unter der Sitzbank, das Ihr Motorrad zum Leben erweckt.

Aber wie viel Volt hat die Motorradbatterie?

Wie viel Volt hat eine Motorradbatterie normalerweise?

Normalerweise sind 6 Volt oder 12 Volt Batterien in einem Motorrad verbaut.

Häufiger jedoch sind die 12 Volt Batterien anzutreffen, daher gehen wir im folgenden auf diesen Batterietyp genauer ein.

Eine 12-Volt-Motorradbatterie besteht aus sechs in Reihe geschalteten Blei-Säure-Zellen.

Bei voller Ladung beträgt die Potenzialdifferenz zwischen den einzelnen Zellen 2,12 Volt, sodass sich ein Wert von 12,72 Volt ergibt.

Wenn die Ladespannung der Motorradbatterie weniger als 12,5 Volt anzeigt, muss sie nachgeladen werden.

Die Ladezeit einer Motorradbatterie hängt von der Energiemenge ab. Es gibt also keine allgemeine Beschreibung.

Im Allgemeinen sollte die Ladezeit zwischen 4 Stunden und 12 Stunden betragen.

Wie Sie eine Batterie aufladen können erfahren Sie hier.

Was für eine Motorradbatterie hat mein Motorrad und wie erkenne ich wie viel Volt Sie hat?

Diese Batterien sind am Entlüftungsschlauch oder Entlüftungsnippel und an den einzelnen Gewindestopfen auf dem Batteriedeckel zu erkennen.

Welcher Batterietyp benötigt wird, lässt sich am einfachsten feststellen, indem man die alte Motorradbatterie aus dem Motorrad ausbaut.

Die Typenbezeichnung ist in der Regel auf der Motorradbatterie zu finden.

Die Typenbezeichnung der Batterie ist universell, ähnlich wie die DIN-Norm; ein Motorradbatterie Typ hat bei allen Herstellern praktisch die gleiche Größe, Amperestunden und Polungen, Startkapazität und Spannung.

Welche Motorradbatterie Typen gibt es und wie viel Volt haben Sie?

Motorradbatterien werden in der Regel als reine Starterbatterien entwickelt, die sowohl den notwendigen Strom für den Anlasser liefern als auch eine wichtige Rolle in der Zündelektronik moderner Zwei- und Vierradfahrzeuge spielen.

Blei-Säure-Batterien werden vor allem in Motorradbatterien in Form von Nass-, verschlossenen Gel- oder AGM-Batterien verwendet.

Viele der Fahrer lassen die Motorradbatterie in den Wintermonaten im Motorrad und lassen es nur gelegentlich laufen.

Lassen Sie das Motorrad bei kaltem Wetter nicht im Leerlauf laufen. Dies wird nur das Gegenteil bewirken.

Die Motorradbatterie ist davon nicht betroffen, wohl aber der Motor. Wiederholter Leerlauf schadet dem Motor.

Wie viel Volt hat eine Blei Säurebatterie?

Blei-Säure-Batterien gelten als der Standard unter den Motorradbatterien und bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Batterien dieses Typs müssen jedoch mit Säure gefüllt werden und werden in der Regel trocken und vorgeladen mit einem separaten Säurepack geliefert.

Dank der langjährigen Technologie haben diese Batterien eine sehr gute Kaltstartleistung und sind praktisch wartungsfrei.

Wenn das Wasser immer noch verdunstet, sollte es nach Bedarf nachgefüllt werden. Eine vollgeladene Blei Säurebatterie liegt bei 12,7 Volt.

Wie viel Volt hat eine AGM Batterie?

Die Abkürzung AGM für Batterien bedeutet „Absorbent Glass Mat“, was so viel bedeutet wie „absorbierendes Glasvlies“.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Nassbatterien ist die Batteriesäure mit einem Vlies in Form eines Gels verbunden, wodurch die Motorradbatterie praktisch luftdicht ist und nicht ausgasen kann.

Zu den weiteren Vorteilen gehören ein hoher Kaltstrom, hohe Zyklenfestigkeit und hohe Vibrationsbeständigkeit.

AGM- Motorradbatterien sind wartungsfrei und wurden für Motorräder mit hohem Energiebedarf speziell entwickelt.

Ein Nachteil ist, dass AGM-Batterien empfindlich auf Hitze reagieren.

Eine vollgeladene AGM-Batterie liegt bei etwa 12,8 Volt bis 13,0 Volt.

Wie viel Volt hat eine Lithium Ionen Batterie?

Lithium Ionen Batteriehaben erhebliche Vorteile gegenüber allen anderen Starterbatterien für Zweiräder.

Sie sind sehr leicht.

Dies bedeutet insbesondere, dass Lithium Ionen Batterierund zwei Drittel leichter sind als vergleichbare Batterien. Aus diesem Grund sind leichte Lithium-Batterien bei Sportfahrern und Rennfahrern sehr beliebt.

Bei den in Motorrädern verwendeten Lithium-Ionen-Batterien handelt es sich um so genannte Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LiFePO4). Im Gegensatz zu anderen Lithium Ionen Batteriegelten sie als sehr sicher.

Lithium-Batterien für Motorräder haben neben der Gewichtsreduzierung noch weitere Vorteile: Sie sind säurefrei und können überall eingebaut werden. Sie können außerdem in kurzer Zeit wieder aufgeladen werden und halten sehr hohen Ladeströmen stand.

Die Selbstentladung ist gering, was eine lange Lebensdauer gewährleistet.

Je nach Hersteller können Lithium-Ionen-Batterien für Motorräder bis zu 3.000 Mal wieder aufgeladen werden.

Eine vollgeladene Lithiumbatterie liefert etwa 13,6 Volt.

Wie viel Volt haben Gel Batterien?

Bei Gel-Batterien wird die Säure in der Flüssigkeitsbatterie dauerhaft in ein Gel umgewandelt, einen nahezu festen Zustand.

Gel-Batterien für Motorräder eignen sich besonders für den harten Dauereinsatz, z.B. im Motocross. Sie sind durch die Gelfüllung extrem haltbar und können in jeder Position eingebaut werden.

Dieser Batterietyp läuft nicht aus, selbst wenn das Batteriegehäuse zerstört wird.

Gel-Batterien sind relativ unempfindlich gegen Tiefentladung (>50%). Sie werden auch durch hohe Temperaturen nicht beeinträchtigt.

Gel-Batterien haben eine hohe Zyklenfestigkeit und eine längere Lebensdauer, sind aber teurer als die anderen Batterietypen.

Eine vollgeladene Gel Batterie liefert etwa 14,25 Volt.

Ob eine Gel oder Gel oder Lithium Ionen Batterie besser geeignet ist erfahren Sie hier.

Das sollten Sie bedenken

Motorradbatterien sind für alle Motorräder wichtig.

Sie muss daher gut gepflegt werden.

Im Winter sollte die Motorradbatterie komplett abgeklemmt und einmal aufgeladen werden. Sie sollte dann bis zum Frühjahr im Keller gelagert werden.

Wir empfehlen auch elektronische Batterieladegeräte, die die Motorradbatterie nur bis zur vollen Ladung aufladen.